Aufbauende Zitate in der Vereinskrise

Die letzte Saison war mies, das zurückliegende Konzert ging völlig daneben. Ein wichtiger Förderantrag schlug fehl, im Verein hat es richtig Ärger gegeben. GENAU JETZT ist der richtige Zeitpunkt gekommen, an dem ein tatkräftiger 1. Vorsitzender eine Sitzung einberuft und das Wort ergreift. In einer mitreißenden Rede wird er die verzagten Vereinsmitglieder neu motivieren und ihnen den Weg zu künftigen Erfolgen weisen. Dazu benötigt er aber die richtigen Worte – als sehr hilfreich kann sich hier das eine oder andere Zitat erweisen … z.B. aus der VereinsKULT-Sammlung:

„Ein ehrlicher Misserfolg ist keine Schande; Furcht vor Misserfolg dagegen ist eine Schande.“

Automobillegende Henry Ford (1863-1947) gibt die Richtung vor: Die Angst vor Misserfolgen hemmt nur, deshalb Augen zu und durch! Sich allzu lange mit Misserfolgen aufzuhalten, ist verschwendete Mühe, war sich auch schon Englands erfolgreichster Schriftsteller William Shakespeare (1564-1616) sicher:

„Unheil beklagen, das nicht mehr zu bessern ist, heißt das Unheil nur umso mehr vergrößern.“

Sehr hilfreich im Umgang mit Fehlern ist auch das Gelassenheitsgebet des US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr (1892-1971):

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Ganz klar: Der 1. Vorsitzende muss seinen Leuten unmissverständlich „verklickern“, dass die Zeit des Jammerns und Klagens vorbei ist und ab sofort das Gebot des Handelns gilt.

„Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.“

Aus Erfahrung wissen wir, dass selbst mit diesen Worten von Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) noch nicht diejenigen zum Schweigen gebracht werden, die in der Vereinskrise einzig den Satz „Ich habe es ja immer schon gesagt!“ beisteuern. Ihnen begegnet man am besten mit einem Zitat des alten deutschen Dichters Christian Friedrich Hebbel (1813-1863):

„Es gibt Menschen, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorhergesagt hätten.“

Zurück zum Stimmungstief im Verein. Um daraus herauszukriechen oder zu hüpfen, können folgende Zitate von Franz Beckenbauer (*1945), Hans Scholl (1918-1943), Hubert Burda (*1940), Konrad Adenauer (1876-1967) und Paul Auster (*1947) auf unterschiedliche Weise helfen:

„Es gibt nur eine Mannschaft, die uns schlagen kann – das sind wir selbst.“

 „Nicht: Es muss etwas geschehen, sondern: ich muss etwas tun.“

 „Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen.“

 „Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen.“

 „Begeisterung heißt Tempo, Unschlüssigkeit heißt Zögern.“

 Und für die Romantiker unter den Vereinsvorsitzenden ein Satz von Hermann Hesse (1877-1962):

 „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

Schließlich zum Schluss noch mein ganz persönliches Zitat, das gerahmt bereits über dem Küchentisch meiner Oma und noch heute über meinem Schreibtisch hängt. Es hat mir – und wie ich weiß, auch einigen anderen – schon mehrfach geholfen, eine Krise zumindest zu akzeptieren und einfach weiter zu machen. Es stammt von Heinrich Heine (1797-1856):

„Anfangs wollt´ ich fast verzagen, und ich glaubt´, ich trüg´ es nie; und ich hab´ es doch getragen – aber fragt mich nur nicht: wie?“

Kennt Ihr auch Zitate, um in der Vereinskrise die Mitglieder aus dem Stimmungstief zu holen? Dann verratet sie uns doch bitte via Kommentar-Funktion oder einfach per eMail an blog@vereinskult.de.

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